Aus der Friedhofsordnung:

Allgemeine Bestimmungen:

Die Besucher haben sich ruhig und der Würde des Ortes entsprechend zu benehmen. Innerhalb des Friedhofs ist das Rauchen und Lärmen so wie das Mitbringen von Tieren verboten.

Allgemeine Bestattungsvorschriften:

Die Ruhezeit bis zur Wiederbelegung beträgt: 

Bei Erwachsenen: 10 Jahre

Bei Kindern unter 6 Jahre: 5 Jahre

Grabstätten

Sämtliche Grabstätten bleiben Eigentum der Pfarrkirche. An ihnen besteht nur Nutzungsrecht nach Maßgabe der Friedhofsordnung. Gräber an denen Nutzungsrechte erworben werden, sind spätestens 6 Monate nach Beisetzung bzw. dem Erwerb des Nutzungsrechtes an der Grabstelle der Würde des Friedhofes entsprechend gärtnerisch zu gestalten und bis zum Ablauf des Nutzungsrechtes ordnungsgemäß instand zu halten. Geschieht dies trotz Aufforderung nicht, so können solche Gräber eingeebnet und eingesät werden.

Das Setzen von Bäumen und Sträuchern ist ohne Bewilligung der Friedhofsverwaltung verboten.

Bei Begräbnissen dürfen nur vollständig kompostierbare Kränze verwendet werden. (Kränze mit Strohkern). Kränze mit Drahtkern sind vom Kranzspender selbst zu entsorgen. Andernfalls ist eine Entsorgungsgebühr zu entrichten, die von der Friedhofsverwaltung festgelegt wird.

Verwelkte Blumen und Kränze sowie die Gräser im Umkreis der Gräber sind rechtzeitig zu entfernen und auf dem vorgesehenen Abraumplatz abzulagern.

Die Zwischenräume zwischen den Gräbern sind vom Nutzungsberechtigten sauber zu halten.

Grabdenkmäler

Die Friedhofsverwaltung behält es sich vor, für einzelne Grabfelder oder Grabstätten jeweils gesonderte Richtlinien zu erlassen.

 

Als Richtlinien gelten: 

- Die einzelnen Grabdenkmäler müssen in Material, Form, Farbe und Größe aufeinander abgestimmt sein.

- Die Grabdenkmäler dürfen eine Höhe von 1,50 m nicht überschreiten. Der Grabstein darf nicht stärker als 20 cm sein.

- Der Grabinhaber ist für alle Schäden haftbar, die infolge seines Verschuldens durch Umfallen des Grabmales bzw. Abstürzen von Teilen desselben verursacht werden.

- Denkmäler und Grabzeichen sind vom Nutzungsberechtigten stets in gutem Zustand zu erhalten. Wenn dieser Verpflichtung nach erfolgter Aufforderung nicht nachgekommen wird, steht der Friedhofsverwaltung das Recht zu, das Grabmal zu entfernen. Außerdem ist der Nutzungsberechtigte zum vollen Schadenersatz verpflichtet. Der Nutzungsberechtigte verliert auch sein Nutzungsrecht mit sofortiger Wirkung. 

Nach Ablauf oder Erlöschen des Nutzungsrechtes gehen nicht entfernte Grabmäler nach Ablauf von 3 Monaten in das Eigentum der Pfarrkirche über.

Rechte

Das Nutzungsrecht an der Grabstelle wird durch Eintragung in das Gräberbuch und durch den Erlag der vorgeschriebenen Gebühr erworben. Insbesondere werden dadurch die Rechte auf Beerdigung und Enterdigung von Leichen und auf Errichtung eines Grabdenkmales erworben.

Das Recht auf Beerdigung von Leichen bezieht sich nur auf die Beerdigung von Leichen ortsansässiger Personen,. Auf Grund der angespannten Platzsituation werden bis auf weiteres keine auswärtigen Personen bestattet. Als ortsansässig gelten Personen die vor dem Zeitpunkt des Todes mindestens ein Jahr durchgehend im Ort gewohnt haben (mit Ausnahme von Krankenhaus bzw. Pflegeheimaufenthalten.), oder hier ihren Lebensmittelpunkt hatten. Die polizeiliche Meldung ist nicht relevant. Im Zweifelsfall wird die Ortsansässigkeit von der Friedhofsverwaltung festgestellt.

Nach dem Tod des Nutzungsberechtigten geht das Nutzungsrecht auf dessen Erben über. Die Erben sind verpflichtet, den Übergang des Nutzungsrechtes der Friedhofsverwaltung bekannt zu geben.

Die Übertragung des Nutzungsrechtes an Dritte ist ohne Zustimmung der Friedhofsverwaltung unzulässig.

Nach Ablauf der Ruhefrist bzw. dem Erlöschen des Nutzungsrechtes kann die Friedhofsverwaltung über die Grabstelle frei verfügen